Kein Ersatz für Zähneputzen

Berlin (dpa/tmn) Erst ordentlich putzen, dann polieren und lackieren: Hin und wieder sollte man seine Zähne von einem Profi reinigen lassen, empfehlen Zahnärzte. Das tägliche Zähneputzen ersetzt das aber nicht.

Bei der professionellen Zahnreinigung wird Belag entfernt. Die Behandlung richtet sich nach dem Zustand der Zähne. Foto: Frank Rumpenhorst

Zahnfleischbluten, Mundgeruch, in jungen Jahren häufig Karies, später eher Parodontitis (pulverstrahlgerät dental
) bis hin zu Zahnausfall: Neben einer guten und regelmäßigen Zahnpflege kann man dem mit professioneller Zahnreinigung gegensteuern. Zahlen muss man die in der Regel selbst.

Bei manchen Menschen scheint es mit der Zahnpflege nicht so richtig zu klappen. Macht man etwas falsch? «Das lässt sich nur individuell klären», sagt Claus Gasteyer von der Praxis für Ästhetische Zahnheilkunde in Frankfurt. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum bei vielen die tägliche Mundhygiene nicht ausreicht: Gasteyer zählt ungünstige Zahnstellung oder -form, falsche Putztechnik, unpassende Bürsten und häufigen Konsum von Süßem oder Saurem als Klassiker für hartnäckige Zahnbeläge auf. Dann kann eine professionelle Zahnreinigung helfen.

Was kostet die professionelle Zahnreinigung?
Die Behandlung steht nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Einmal im Jahr zahlen die Kassen das Entfernen von Zahnstein, nicht aber das der weichen Beläge. Wenige Kassen übernehmen die gesamten Kosten oder gewähren einen Zuschuss. Die Kosten richten sich häufig nach der Dauer der Behandlung. Die Stiftung Warentest ermittelte im Juli 2015 als Durchschnittskosten für 45 Minuten etwa 73 Euro für Kassenpatienten pro Sitzung und 112 Euro für Privatpatienten.

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